Höchster Mietanstieg seit 20 Jahren

Seit 1976 wird er durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen alle zwei Jahre erhoben: Die Rede ist vom Hamburger Mietenspiegel. Er bildet die Grundlage für mögliche Mieterhöhungen von freifinanzierten Wohnungen. In Hamburg sind das rund 563.000 Wohnungen.

Ende letzten Jahres hat die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen den neuen Hamburger Mietenspiegel vorgestellt. Was steht drin?

Der aktuelle Mietenspiegel verzeichnet den höchsten Mietanstieg seit 20 Jahren. So sind die Mieten für freifinanzierten Wohnraum in Hamburg über die letzten Jahre um durchschnittlich um 7,3 % gestiegen. Im Vergleich zu 2019 ist der Anstieg um mehr als das Doppelte gewachsen, denn da lag die Erhöhung bei gerade mal 2,6 %.

Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt mit dem neuen Mietenspiegel im freifinanzierten Wohnraum bei 9,29 €. Seit 2019 ist die die Nettomiete somit um 63 Cent angestiegen. Auch bei kleinen Wohnungen ist ein Preisanstieg von 10,6 % zu verzeichnen. Bei großen Neubauwohnungen muss man mittlerweile mit Mieten bis zu 17 €/m² im Durchschnitt zahlen.

MieterInnen mit geringem Einkommen stellt diese Erhöhung vor echte Herausforderungen. Bei einer Wohnung aus dem Baujahr 1955 in einer normalen Wohnlage und einer Größe von beispielsweise 65 m² musste man bei dem Mittelwert von 7,40 €/m² eine Nettokaltmiete von 481 € leisten. 2021 würde die Nettokaltmiete im Durchschnitt 51,35 € pro Monat steigen. Auf ein Jahr gerechnet wären das insgesamt 616,12 € mehr Miete, die die MieterInnen leisten müssten. Natürlich unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen.

„Das ist natürlich viel, das ist schon klar, und das kann auch gar nicht beschönigt werden‘‘, äußerte sich Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) gegenüber dem NDR zu dem neuen Mietenspiegel. Gründe für die Mieterhöhungen sind zum einen die erhöhten Modernisierungsaktivitäten für Sanierungen im Bestand sowie Preisanstiege bei Neubauten. Von den Modernisierungen sind vor allem die Nachkriegsgebäude aus den Jahren 1948 – 1960 betroffen, die mit 30 % einen Großteil der Hamburger Wohnungen ausmachen. Insgesamt bildet Hamburg mit den Mieten im bundesweiten Vergleich den mittleren Rang. Spitzenreiter ist München mit durchschnittlich 12,05 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Stuttgart (10,34 €/m²) und Frankfurt (9,69 €/m²).

Hier geht’s zum aktuellen Mietenspiegel.

 

Wenn Sie Fragen zum Thema Vermietung haben, dann kann Ihnen unser Kollege Alexander Capellmann sicherlich alle Fragen dazu beantworten.

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Weitere Links zum Thema:

Interaktive Karte zur Ermittlung des Mietenspiegelwertes:
https://www.hamburg.de/karte-online-mietenspiegel/

Broschüre zum Mietenspiegel:
https://www.hamburg.de/contentblob/13249496/a2706103a82f69a438fa63a3232f2b34/data/d-mietenspiegel-broschuere-2021.pdf

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