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Das Bestellerprinzip

Warum wir auch nach dem 1. Juni 2015 noch Mietobjekte für Sie vermitteln

Sandra KoziolVeränderungen werden ganz allgemein oft mit Sorge erwartet – vor allem von denen, die die Veränderungen betreffen. Dabei sollten wir eines längst gelernt haben: Veränderung bedeutet Leben!

Nun ist durch die Einführung des Bestellerprinzips am 1. Juni 2015 das Leben noch eine Spur lebendiger. Zumindest das Leben von Immobilienbesitzern, von Maklern, aber auch das von Mietern. Wir möchten Ihnen hier die wichtigsten Fragen zur neuen Gesetzgebung kurz beantworten und Ihnen zuallererst versichern, dass die Vermittlung von Mietobjekten fester Bestandteil unseres Leistungsangebots für Sie geblieben ist. Ganz so, wie Sie das seit 1964 von uns gewohnt sind! Mehr als 100 Mietobjekte vermittelt Sandra Koziol mit ihrem Team jedes Jahr. Wir sind uns sicher, dass die hochwertige Dienstleistung des Maklers bei der Vermietung von Wohnobjekten auch künftig nachgefragt wird. Das jedenfalls haben wir aus den vielen Gesprächen, die wir in den vergangenen Monaten geführt haben, mitgenommen.

Überlassen Sie Ihr Eigentum nicht einfach irgendwem! Lassen Sie Zufall und Laien möglichst draußen, wenn es um Ihre Immobilien geht.

Was bedeutet das Bestellerprinzip?

Für die Vermittlung von Mietobjekten musste bislang meistens der Mieter die Courtage an den Makler bezahlen – auch wenn er den Makler gar nicht beauftragt hatte. Das Bestellerprinzip besagt, dass künftig derjenige den Makler bezahlt, der ihn beauftragt hat.

Was ändert sich für den Vermieter?

Die Vermietung Ihres Eigentums, das für Sie bisher kostenfrei war, wird mit Einführung des Bestellerprinzips kostenpflichtig. Aber Sie haben die Wahl: Selber vermieten oder einen Dienstleister beauftragen? Und: Wenn Sie es nicht selber machen, beauftragen Sie dann einen der neuen Dienstleister, bei denen man Exposé, Wohnungsbesichtigung, Vertragsausfertigung und Wohnungsübergabe einzeln buchen kann? Oder setzen Sie auf ein Portal, das ähnlich einer Partnervermittlung auf die Aussagekraft eines Algorithmus baut? Oder beauftragen Sie vielleicht den Makler, der seit Jahrzenten in genau dem Viertel, in dem sich Ihre Immobilie befindet, aktiv ist? Der mit dem Markt und den Menschen in den Hamburger Elbvororten quasi aufgewachsen ist? Der Ihnen nicht nur irgendeinen Mieter vermittelt, sondern jemanden, der wirklich passt – auch wenn Sie diese Serviceleistung bezahlen müssen?

Welche Leistungen bietet Wullkopf & Eckelmann bei der Vermietung von Wohnimmobilien?

„Ach komm, ich mache das jetzt selber!“ Das ist natürlich schnell gesagt. Aber was es konkret bedeutet, eine Wohnung selber zu vermarkten, das haben wir mal für Sie aufbereitet.

Vorbereitende Vermarktung

  • Gemeinsame Begehung
  • Vorababnahme und Protokollierung der Mängel
  • Marktgerechte Mietpreisfindung
  • Objektordner anlegen
  • Eintrag Ihrer Immobilie, der Daten von ET und Mieter in unsere Datenbank
  • Produktion aussagekräftiger Fotos und/oder Videos
  • Bilder und Daten aufbereiten
  • Grundrisse anfertigen
  • Zielgruppenanalyse
  • Homestaging (auf Anfrage)
  • Exposé erstellen (Online und auch Print)

Bonität und Rechtliches

  • Selbstauskunft einholen und auswerten
  • Ausweise und Nachweise einfordern
  • Schufa-Auskunft
  • Gestaltung des Mietvertrages (Umso wichtiger seit den BGH-Entscheidungen zu Schönheitsreperaturklauseln)

 Marketing

  • Analyse der Interessenten-Daten
  • Info an alle Interessenten mit Suchprofil
  • TOP 5-Interessenten einladen
  • Nachbarn informieren
  • Vermietungsschild aufstellen
  • Eintrag auf Maklerhomepage
  • Flyer-Verteilung im Umkreis (auf Anfrage)
  • Printwerbung in Hamburger Abendblatt, Klönschnack etc. (auf Anfrage)
  • Einstellung der Immobilie in alle relevanten Internetbörsen

Laufende Betreuung

  • Telefonische Betreuung der Interessenten
  • Beantwortung der Fragen von Eigentümer und Mieter
  • Besichtigungstermine nach Absprache
  • Präsentation der Wohnung
  • Kennenlernen von Eigentümer und Mieter, Moderation durch uns und bei uns
  • Unterschreiben des Mietvertrags
  • Vorabnahme
  • Endabnahme inklusive Übergabeprotokoll
  • Wohnungsübergabe
Was ändert sich für den Mieter?

Der Mieter ist ja eigentlich der, den die Bundesregierung durch das Bestellerprinzip schützen wollte. Ob das gelingt, oder ob das überhaupt nötig war, wird sich ab Juni 2015 zeigen. In jedem Fall werden sich ein paar für den Mieter relevante Aspekte ändern: Selbst wenn der Mieter z. B. einen Makler für die Wohnungssuche beauftragen möchte – durch den Gesetzestext ist dies praktisch unmöglich. Deshalb wird der Makler künftig in der Regel durch den Eigentümer beauftragt und bezahlt. Dadurch ändert sich aber die bisherige Position des Maklers deutlich: Bisher konnte der Makler authentisch zwischen Eigentümer (Auftraggeber) und Mieter (Rechnungsempfänger) vermitteln. Künftig wird es sicherlich schwieriger, Wünsche und Vorstellungen des Mieters zu berücksichtigen – besonders in den Ballungszentren, in denen es mehr Nachfrage als Angebote gibt. Offen sind weitere Aspekte, die sich mit der Zeit sicherlich einspielen werden, so z. B. die Zahl der Mietangebote. Werden tatsächlich mehr Eigentümer direkt an Freunde und Bekannte vermitteln? Verschwinden also Mietimmobilien vom Markt? Wie werden künftig Besichtigungstermine aussehen? Wie finde ich als Auswärtiger eine Wohnung in einer anderen Stadt? Wie verlässlich werden die Informationen über Mietobjekte sein, wenn sie von privat vermittelt werden? Verlässlich ist zum Beginn der Gesetzesänderung wohl nur eines: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mieter einer Wohnung in der Zukunft eine Courtage bezahlt, tendiert gegen Null. Denn Mieter sollen den Makler nur dann zahlen müssen, wenn sie ihn beauftragt haben und – sehr wichtige Zusatzbedingung – der Makler daraufhin eine Wohnung anbietet, die niemandem sonst angeboten hat. Und genau das ist in der Praxis kaum umzusetzen. Und deshalb sprechen viele Eigentümer, Makler und Verwalter auch von einem ‚falschen Bestellerprinzip‘.

Gilt das Bestellerprinzip auch für den Verkauf von Immobilien?

Nein, das Bestellerprinzip gilt nur für die Vermietung von nicht gewerblichen Immobilien.

Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen direkt an Sandra Koziol

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Nach mehr als 50 Jahren am Markt verfügen wir über eine der wahrscheinlich größten Kundendateien, die Sie bei Hamburger Immobilien-Unternehmen finden können. Deshalb verkaufen wir heute einen guten Teil der Immobilien, ohne sie öffentlich zu vermarkten.

Verwaltung

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Geschäfts- und Gewerbeimmobilien, Zinshäuser und WEG - unsere Verwaltungsteam betreut in und um Hamburg mehr als 3.000 verschiedene Einheiten aus allen Bereichen. Schwerpunkt sind Immobilien mit mehr als 20 Einheiten. Sprechen Sie uns gerne an!

Vermietung

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Als 2015 das Bestellerprinzip für Mietobjekte eingeführt wurde, haben viele Experten das Ende des Maklers prognostiziert. Fakt ist: Seitdem vermieten wir im Auftrag unserer Eigentümer mehr denn je. Über 100 Wohnungen, Häuser, Büros, Praxen und Lagerflächen pro Jahr.